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CD-Reviews

 

Drop Zone

Score composed by Hans Zimmer

Additional Music by Nick Glennie-Smith, Ryeland Allison and John van Tongeren

 

 

Track
Titel
Spielzeit
Bewertung

1.

Drop Zone

8:00

2.

Hyphopera (by Ryland Allison)

8:36

3.

Hi Jack

9:21

4.

Terry's Dropped Out

7:19

5.

Flashback & Fries (by Nick Glennie-Smith)

3:44

6.

Miami Jump

2:23

7.

Too Many Notes - Not Enough Rests

4:28

8.

After The Dub

5:52

 

 

Hintergrund
 

John Badham führte Regie und kooperierte wie schon bei "Bird on a wire" und "Point of no return" mit Hans Zimmer. Wesley Snipes spielte die Hauptrolle, Gary Busy agierte in der Rolle des "Bösewichts".

Unterstützt wurde Zimmer durch die Media Ventures Komponisten Nick Glennie-Smith, John van Tongeren und Ryeland Allison. Glennie-Smith komponierte den Track "Flashback & Fries", Ryeland Allison "Hyphopera".

An der E-Gitarre spielte neben Bob Daspit erneut Pete Haycock, wie schon bei einer ganzen Reihe vorheriger Hans Zimmer Projekte, wie etwa "Thelma & Louise" oder "K2".

Zuletzt noch einige "Drop Zone"-Daten, die euch zum Kauf der Scheibe fit machen: Label - Varese Sarabande, Gesamtspielzeit - 36:56 min, Erscheinungsjahr - 1994.

 

 

CD-Kritik
 

Mit "Drop Zone" hat sich Hans Zimmer wieder ins Actiongenre gestürzt. Hauptwerkzeug war dafür zweifelsfrei der Einsatz von Synthesizern und E-Gitarren. Und unterstützt vom massivem Gebrauch der Streicher wird dem Hörer relativ schnell klar, dass es sich hier um keinen ruhig und sensiblen, sondern um die fetzigere Sorte Scores handelt.

Ungewöhnlich: Zimmer setzt für einen Action-Score überraschend wenig Vocal und Chorparts ein. Die Richtung "Crimson Tide" oder "The Rock" wird damit weniger eingeschlagen, vielmehr sind elektronische Töne Programm, diese jedoch vorbildlich eingesetzt. Auf große Themen und jede Menge Tempo wird darum nicht verzichten. Besonders in diesem Zusammenhang sei der Track "Too Many Notes - Not Enough Rests" hervorgehoben, in dem Zimmer die volle Palette seiner "Synth' n 'Gitarre"-Themen zieht. Dynamik, Tempo und rockige, schnelle Melodien sorgen nicht nur bei der Hans-Zimmer-Fangemeinde für Begeisterung.

Keine Frage, auch diese CD ist nichts für konservative Filmmusik-Liebhaber, die schon beim kleinsten Einsatz eines elektronisches Instrumentes vom Glauben abfallen. "Drop Zone" schafft es mit seinen Synths und den E-Gitarren, dem Score eine bemerkenswerte Energie und Fülle zu geben. Melodische Passagen fehlen ebenso wenig, wie kräftige konturenreiche Cues. Die CD ist für Fans bedenkenlos zu empfehlen, aber auch Freunde von auffälligen Action-Soundtracks können zugreifen - vorrausgesetzt, dass der Hörer kein Problem mit moderner, synthesizerhaltiger, rockiger Filmmusik hat. 

Regisseur John Badham schrieb im Grußwort des Soundtracks: "When playing this CD don't be shy, play it big, play it LOUD! Make your Neighbors call the cops."

Dem ist nichts hinzuzufügen !

 

 
Gesamtbewertung
5 von 6 Punkten

 

 

 

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