CD-Reviews
Score
composed by Hans Zimmer Additional Music by
Nick Glennie-Smith, Ryeland Allison and John van
Tongeren

1. Drop Zone 2. Hyphopera (by Ryland
Allison) 3. Hi Jack 4. Terry's Dropped Out 5. Flashback & Fries (by Nick
Glennie-Smith) 6. Miami Jump 7. Too Many Notes - Not Enough
Rests 8. After The Dub
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John Badham führte Regie und
kooperierte wie schon bei "Bird on a wire" und "Point of
no return" mit Hans Zimmer. Wesley Snipes spielte die
Hauptrolle, Gary Busy agierte in der Rolle des
"Bösewichts". Unterstützt wurde Zimmer durch
die Media Ventures Komponisten Nick Glennie-Smith, John
van Tongeren und Ryeland Allison. Glennie-Smith
komponierte den Track "Flashback & Fries", Ryeland
Allison "Hyphopera". An der E-Gitarre spielte neben Bob
Daspit erneut Pete Haycock, wie schon bei einer ganzen
Reihe vorheriger Hans Zimmer Projekte, wie etwa "Thelma
& Louise" oder "K2". Zuletzt noch einige "Drop
Zone"-Daten, die euch zum Kauf der Scheibe fit machen:
Label - Varese Sarabande, Gesamtspielzeit - 36:56 min,
Erscheinungsjahr - 1994.
Mit "Drop Zone" hat sich Hans
Zimmer wieder ins Actiongenre gestürzt.
Hauptwerkzeug war dafür zweifelsfrei der Einsatz von
Synthesizern und E-Gitarren. Und unterstützt vom
massivem Gebrauch der Streicher wird dem Hörer
relativ schnell klar, dass es sich hier um keinen ruhig
und sensiblen, sondern um die fetzigere Sorte Scores
handelt. Ungewöhnlich: Zimmer setzt
für einen Action-Score überraschend wenig Vocal
und Chorparts ein. Die Richtung "Crimson Tide" oder "The
Rock" wird damit weniger eingeschlagen, vielmehr sind
elektronische Töne Programm, diese jedoch
vorbildlich eingesetzt. Auf große Themen und jede
Menge Tempo wird darum nicht verzichten. Besonders in
diesem Zusammenhang sei der Track "Too Many Notes - Not
Enough Rests" hervorgehoben, in dem Zimmer die volle
Palette seiner "Synth' n 'Gitarre"-Themen zieht. Dynamik,
Tempo und rockige, schnelle Melodien sorgen nicht nur bei
der Hans-Zimmer-Fangemeinde für
Begeisterung. Keine Frage, auch diese CD ist
nichts für konservative Filmmusik-Liebhaber, die
schon beim kleinsten Einsatz eines elektronisches
Instrumentes vom Glauben abfallen. "Drop Zone" schafft es
mit seinen Synths und den E-Gitarren, dem Score eine
bemerkenswerte Energie und Fülle zu geben.
Melodische Passagen fehlen ebenso wenig, wie
kräftige konturenreiche Cues. Die CD ist für
Fans bedenkenlos zu empfehlen, aber auch Freunde von
auffälligen Action-Soundtracks können zugreifen
- vorrausgesetzt, dass der Hörer kein Problem mit
moderner, synthesizerhaltiger, rockiger Filmmusik
hat. Regisseur John Badham schrieb im
Grußwort des Soundtracks: "When playing this CD
don't be shy, play it big, play it LOUD! Make your
Neighbors call the cops." Dem ist nichts hinzuzufügen
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