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CD-Reviews

 

 

White Squall

Score composed by Jeff Rona

 Score produced by Hans Zimmer

                                                       

 

                                        

Track
Titel               
Interpret
Bewertung

1.

Still Waters

Jeff Rona

       

2.

Departures

Jeff Rona

 

3.

The Journey Beginns

Jeff Rona

   

4.

Power of the Wind

Jeff Rona

 

5.

On The Water / Dolphins

Jeff Rona

 

6.

A Wonderful Sail

Jeff Rona

 

7.

Ringing Out

Jeff Rona

 

8.

The Cubans / New World

Jeff Rona

 

9.

Galapagos

Jeff Rona

 

10.

The Test

Jeff Rona

 

11.

White Squall (Lifeboats)

Jeff Rona

 

12.

The Return Home

Jeff Rona

   

13.

I Want To Walk You Home

Fats Domino
Songs nicht bewertet

14.

The Skye Boat Song

Howie MacDonald
Songs nicht bewertet

15.

Yellow Basket

T. McCook
Songs nicht bewertet

16.

Be My Guest

Fats Domino
Songs nicht bewertet

17.

The Twist

Chubby Checker
Songs nicht bewertet

18.

Somethin' else

Eddie Cochran
Songs nicht bewertet

19.

Teenage Ska

Baba Brooks
Songs nicht bewertet

 

 

Hintergrund

 

Mit der weißen Böhe "White Squall" traf Media Ventures nicht zum ersten Mal auf den US-Regisseur Ridley Scott. Zuvor komponierte Hans Zimmer für die Scott-Filme "Black Rain" und "Thelma & Louise". Bei "White Squall" fungierte Zimmer mit Jeff Rona auch als Score-Produzent.

Für Jeff Rona bedeutete der Streifen einen großen Windstoß in Richtung Solo-Karriere. Ursprüngliche sollte ein andere (oscarnominierter) Komponist den Streifen vertonen. Der Score wurde jedoch abgelehnt, erst durch diesen Umstand bekam Jeff den Auftrag für seine Variente der Filmmusik.

 

 

 

CD-Kritik

 

Wir mussten lange genug warten: Jeff Rona liefert mit der Musik zu "White Squall" endlich wieder einen Score für die große Leinwand. Dabei macht er seine Sache gar nicht einmal schlecht, hat bei diesem Ridley-Scott-Film jedoch einen recht schwierigen Job. Denn Scott's lauwarmer Abenteuer- Verschnitt wirkt stellenweise eher wie eine lauhe Brise, von einer "weißen Böhe" ist oft meilenweit nichts zu spüren.

Jeff Rona hat es dennoch geschafft, ein ansprechendes Hauptthema zu schreiben und gleichzeitig auf die ruhige und seichte Vorgabe des Regisseurs einzugehen. Denn der gesamte Score legt sich auf eher ruhige Melodien fest. Eine ganze Reihe von Blasinstrumenten wie Hörner und Trompeten hamonieren perfekt mit der Pianopartitur. Außer den Tracks 1 und 12, ist der restliche Score eher unauffällig. Unspektakuläre - aber solide Filmmusik, erst im Film voll zur Entfaltung kommt. Vor allem Anhänger warmer, melodischer Musik sei ein ausgedehntes Probehören der CD ans Herz gelegt.

Media Ventures Kollege Harry Gregson-Williams war für die Vocals verantwortlich. Auffällig beim äußerst gelungenem Hauptthema. Dies besteht aus einer dunkel abgestimmten Choreinlage, gepaart mit einer Solo-Trompete und Pianounterstützung - damit sind Track 1 und 12 zweifellos die Highlights der CD.

Insgesamt kann mit 19 Nummern in See gestochen werden. Eine Gesamtspielzeit von knapp einer Stunde verspricht einen ausführlichen Seegang. Allerdings mischen sich zu den 12 Scoretracks auch 7 Oldiesongs, die die CD aber nicht in Seenot bringen.

- Insgesamt ein solider Score, mit einem sehr hörenswerten Hauptthema.

 

 

 BEWERTUNG
3,5 von 6 Punkten

   1 / 2

 

 

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